Disneyland Paris- Besuche 1999, 2000, 2002Für die Herbstferien 1999 hatten wir uns überlegt, Maries Cousine Katharina einzuladen um gemeinsam ein paar Tage mit dem Womo wegzufahren. Wo's hingehen sollte, wurde nicht verraten, denn Marie hatte am Donnerstag Geburtstag und wir wollten sie überraschen.Karte Disneyland Resort, bitte links anklicken! Karte Walt DisneyStudios, bitte rechts anklicken! Gronau/Arnhem (NL)
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Parken |
2,50 |
NLG |
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EW |
28,50 |
NLG |
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Ki 4-9 |
23,50 |
NLG |
Unter
einer gigantischen durchsichtigen Kuppel von anderthalb Hektar bietet
Burgers' Bush die Gelegenheit, tropische Tiere und Pflanzen hautnah zu
erleben. Man wird in den tropischen Regenwald versetzt; über schmale
Wege, eine spannende Hängebrücke und durch einen Bachlauf wird
der Besucher durch den dunklen Regenwald geführt.
Ein Tunnel verbindet Burgers' Bush mit einer zweiten Glaskuppel, dem Burgers' Desert. Hier geht man auf Entdeckungstour durch die Wüste. Diese Wüste besteht aus Sandebenen, vielen Felsformationen, Canyon, trockenen Flussbetten und einer Oase. Charakteristische Kakteen - manche mehr als sechs Meter hoch und älter als 100 Jahre - sowie Zwergbäume und selbst Palmen vermitteln echtes Wüstengefühl.
Gerade
erst fertiggestellt ist Burgers' Ocean, eine fantastische Unterwasserwelt,
die tropische Gewässer zum Vorbild hat. Der Andrang vor den riesigen
Panoramascheiben aus Acrylglas ist insbesondere am Wochenende enorm...
! Also möglichst zuerst den Ocean besuchen oder wochentags anrollen!
Wer immer noch nicht genug gesehen hat, kann sich noch den Safari- und
Tierpark anschauen. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz, der
von der Terrasse des Restaurants einsehbar ist.
Unsere zwei Zwockels kannten den Park zwar schon, waren aber dennoch ganz
begeistert. Insbesondere gefiel ihnen das inzwischen fertiggewordene neue
Aquarium, mit Fischen wie wir sie im Sommerurlaub im Roten Meer erschnorchelt
hatten. Ein weiteres Mal übernachteten wir auf dem Parkplatz.
Für Schulklassen gibt es im Burgers Zoo einen gedruckten Streifzug
(ne Art Suchspiel) durch den Bush, den wir abgeändert und auf Bush,
Desert und Ocean erweitert haben.
Für alle die Lust haben... Streifzug
durch Burgers Bush, Desert und Ocean.
Laut Familienbeschluss, zugegebenermaßen ein wenig manipuliert,
sollte es nun in Richtung Frankreich weitergehen. In Epernay, einem wegen
der Champagnerkeller weltbekanntem Örtchen, machten wir Mittagspause.
Zwar besichtigten wir keinen der Keller, dafür stürzten wir
uns ins öffentliche Hallenbad, das gleich neben dem Stellplatz liegt.
Danach verkündeten wir dann unsere Überraschung nach Disneyland
fahren zu wollen. Begeisterungstaumel...!!!
Da die Übernachtung auf der David-Crocket Ranch uns zu teuer war
(120,- DM incl. Parkplatzgebühr), erkundeten wir zunächst einmal
einen in der Nähe gelegenen Campingplatz, auf den wir notfalls zurückgreifen
wollten. Es begann bereits zu dämmern, als wir am Disneygelände
eintrafen. Auf Barbaras Frage (sie spricht fließend Französisch)
teilte einer der Mitarbeiter in den Kassenhäuschen am Eingang zum
Disney-Parkplatz uns mit, es sei verboten dort im Womo zu übernachten.
Zunächst verwies er uns auf die David-Crocket Ranch, auf der es noch
freie Plätze gab. Augenzwinkernd ließ er dann aber durchblicken,
dass eine Übernachtung auf dem Seitenstreifen vorm Eingang geduldet
wird. Später gesellten sich noch einige weitere Womos zu uns.
Der für Wohnmobile ausgeschilderte Parkplatz lag in diesem Jahr im vorderen rechten Bereich, gleich hinter dem riesigen Busparkplatz. So konnten wir den eigentlich wohl für Busfahrer gedachten Komplex mit Aufenthaltsräumen, Toiletten- und Duschanlagen mitbenutzen. Auch die Chemietoilettenentsorgung an der für Busdimensionen gebauten Entsorgungsanlage war möglich... ob dies allerdings im Sinne von Disneyland ist, oder nur in der Nebensaison geduldet wird...??? Wir nutzten den Stellplatz diesmal auch für einen Tagesausflug mit der RER nach Paris (Touristen-Tagesticket 258,-FF für uns vier). Unser ursprünglich ja nur für einen Tag geltende Parkplatzticket wurde nicht weiter überprüft, obwohl jeweils spätabends ein Fahrzeug von Disneyland das Parkplatzareal kontrollierte. Um frühmorgens nicht durch das "Bienvenue a Disneyland Paris..." geweckt zu werden, empfiehlt es sich möglichst weit weg vom Laufband zu parken!!!
Ganz
aufgeregt hatten die Kinder bereits am Abend zuvor den Disneyprospekt
gewälzt und sich gegenseitig daraus vorgelesen. Es wurde beratschlagt,
welche der vier Welten wir uns zuerst ansehen sollten. Frühmorgens
kann es den drei Zwockels gar nicht früh genug aus den Federn gehen.
Zunächst
werden wir am Kassenhäuschen zum Parkplatz um 60 Francs erleichtert,
dann noch mal am Main Entrance, wo wir ein Zweitageticket für 2 Erwachsene
(850F) und drei Kinder (990F) kaufen. Wir haben Glück, bei strahlendem
Sonnenschein betreten wir die Main Street... die wir uns in einem Oldtimer
Richtung Märchenschloss hinunterfahren lassen. Hier müssen wir
uns entscheiden, wohin wir wollen. Laut Familienratsrunde vom Vorabend
geht's zunächst ins Discoveryland.
Anhand der Absperrungen, die zu Stoßzeiten die Besucher vor den großen Attraktionen kanalisieren sollen, kann man erkennen, was hier im Sommer los sein muss. Wir haben "Glück" und sind froh maximal nur 20-30 Minuten warten zu müssen (z.B. der "Spaceritt" von Warner Brothers, "Big Thunder Mountain"). Dabei steht man nicht einfach stumpf in einer Warteschlange, zumindestens wenn man die äußeren Absperrgitter hinter sich gebracht hat. An jeder größeren Attraktion bietet Disneyland eine "Erlebniswarteschlange"... es gibt irgendetwas Interessantes zu sehen, man kann ein Gespräch zwischen Robotern verfolgen, eine niederländische Mitarbeiterin schwingt ihren orangefarbenen Schal und ruft "hupp,hupp...", woraufhin alle Niederländer in der Warteschlange einen Ajax-Schlachtruf loslassen. Natürlich nicht ohne dass Franzosen spontan... anstimmen. Im Hintergrund läuft stets eine Musik, angepasst an die jeweilige Attraktion und alle Mitarbeiter sind überfreundlich... Wie machen die das nur?! Lässt ein unaufmerksamer Besucher eine Zigarette oder sonstigen Müll fallen, taucht sogleich ein mit Schaufel und Besen bewaffneter Angestellter auf und fegt alles weg. Offensichtlich wirkt sich 'ne Art rotierendes System - die Mitarbeiter wechseln sich bei der Betreuung der einzelnen Attraktionen ab - positiv auf die Motivation der Angestellten aus.
Laut einstimmiger Zwockelhitliste war der "Spaceritt" eindeutiger Favorit in Discoveryland, gefolgt von "Honey, I shrunk the audience" mit "Iggittegitt"-Punkteabzug. Aus Solidarität ließen wir "Space Mountain" aus, da Marie die magische 1,40 m Größengrenze noch nicht erreicht (gilt auch für Indiana Jones und der "Tempel des Todes" in Adventureland). In Frontierland waren wir ganze viermal im "Big Thunder Mountain" und konnten sogar Barbara überzeugen mitzufahren. Besonders gefallen hat "unseren" Kindern auch das Halloween-Suchspiel, an dessen Ende vier Familien gegeneinander die schrecklichsten Grimassen ziehen mussten. Marie und Barbara haben sogar gewonnen... ich, ähhh... nun, ich hatte einen wirklich guten Gegner.
Ganz angetan sind wir von zwei jungen Disney-Kürbiskünstlern, die mit Hilfe von Obst, Gemüse und anderer Utensilien phantasievolle Kürbiskreationen schnitzten. Wir stehen lange und schauen ihnen zu. Zuhause wollen wir auf Marieles nachzuholender Geburtstagsfeier ein Halloweenkürbisschnitzen mit ihren Freundinnen veranstalten. Es stellt sich später dabei als äußerst schwierig heraus, 7 kleinere Kürbisse dafür aufzutreiben! Hat aber mordsmäßig Spaß gemacht!
Wieder lacht die Sonne vom Himmel und wir nehmen die verbleibenden zwei
Welten in Angriff.
In der Hitliste unserer Racker liegt Adventureland vor Fantasyland, beide
aber abgeschlagen hinter Frontier- und Discoveryland. Vermutlich holt
Adventureland mächtig auf, wenn außer "Pirates of the Caribbean"
und dem "Betonbaum" beim nächsten Mal Indiana Jones und der "Tempel
des Todes" mitmischt. Wenig begeistert waren unsere drei von der langweiligen,
rosaroten "Barbiewelt", wie sie Fantasyland tauften... Katharinas Schwester
Simone (4 Jahre) wäre da sicher anderer Meinung gewesen. Da wir Adventure-
und Fantasyland relativ früh "durch" hatten, nutzten wir die Eisenbahn
um noch mal gezielt unsere Lieblingsattraktionen anzusteuern.
Zwischendurch sahen wir die beiden Paraden (Halloween und große
Parade), die wir am Vortag verpasst hatten. Natürlich bummelten wir
auch noch auf der Main Street. Sinnigerweise liegen alle Geschäfte
mit Disneylanddevotionalien auf dem Weg zum Ausgang, was seine Wirkung
nicht verfehlt!
Das obligatorische Goofy-Foto durfte zum Abschluss natürlich auch
nicht fehlen. Wir waren ganz begeistert von den zwei Tagen und versprachen
Marie, sobald sie 1,40 groß ist, Versäumtes nachzuholen.
Diesmal fiel zumindestens unser erster Eintrittstag auf einen Sonntag, wobei wir vom Wetter weniger verwöhnt wurden, als im letzten Jahr. Zwar lagen die Besucherzahlen am Wochenende doch deutlich höher, dennoch gab's keine Expo-Warteschlangen (wir hatten max. 45 Minuten Wartezeit).
Ein
sogenannter Fastpass, den man an drei Attraktionen zuvor lösen kann
"Space Mountain" / "Indiana Jones und der Tempel des Todes" / "Honey,
I shrunk the audience", ermöglicht den Eintritt binnen 10 Minuten
ca. 1 Stunde später.
Schon zuhause hatten wir Marie einer sorgfältigen Messprozedur unterzogen...
trotz dickster Gummisohlen ihrer Turnschuhe kamen wir nur auf 139,5 cm!!!
Umso erstaunter und enttäuschter waren wir dann, als noch locker
zwei Fingerbreit Platz unter der Messlatte der Disneylandmitarbeiter waren.
Irgendwie muss denen beim Umrechnen von inch in cm ein kapitaler Umrechnungsfehler
unterlaufen sein! Nur einmal schafften wir es Mariele durchzumogeln, was
ihr den zweifelhaften Genuss einer Rückwärtsfahrt (incl. Looping)
durch den Tempel des Indiana Jones einbrachte. Abgeschreckt von unserer
Beschreibung traute Barbara sich hier und auch später am Space Mountain
erst gar nicht hinein.
Außer Gudi und mir können alle anderen nur unsere Zwockelhitliste
vom vergangenen Herbst bestätigen... wir aber haben einen neuen Spitzenreiter...
Space Mountain... eine Dunkelfahrt vorbei an spärlich beleuchteten
Planeten mit Looping, Schrauben durch abrupte Kurven... suppi!!!
Da
Mitte März dieses Jahres die Walt Disney Studios eröffnet wurden
und wir ganz gespannt darauf waren, entschieden wir uns in den Herbstferien
spontan einen Kurztripp nach Paris zu unternehmen. Diesmal nahmen wir
Rabea, eine Freundin Gudruns, mit auf die Reise. Zwar war es für
die drei Kids recht eng im Dachbett des Cook, für vier Tage aber
noch gerade machbar. Aufgrund des regnerischen Wetters verwandelte sich
das Bad in eine Trockenkammer für nasse Klamotten, die dazu nachts
durchlaufende Standheizung sorgte für Cook typische "sommerliche"
Temperaturen im Oberstübchen ;-) !
Die Eintritts- und Parkplatzpreise in Disneyland
haben gegenüber 1999 kräftig angezogen! Die Übernachtung
im Wohnmobil kostet pro Nacht nun € 17,- (1999/€9,15), Erwachsene
zahlen € 38,- (1999/€ 32,40) und Kinder € 29,- (1999/€
25,15) Eintritt.
Auch wenn der Parkplatzwächter am Kassenhäuschen noch mal ungläubig
nachfragte und bzgl. weiterer Übernachtungen auf die Zahlstelle am
Parkplatz verwies, wir gaben an nur eine Nacht bleiben zu wollen ;-) !
Eine Absperrung des Fahrbahnseitenstreifens vorm Haupteingang verhindert
inzwischen dass man dort übernachten kann wenn man nach 22.00Uhr
anreist und der Parkplatz bereits geschlossen hat. Wir stellten uns aber
direkt vors linke Kassenhäuschen auf eine schraffierte Zone.
Gespannt
begannen wir unseren diesjähringen Besuch in Disneyland im neuen
Themenpark der Walt Disney Studios, der den Besucher in das Flair
der Filmindustrie der 30er und 40er Jahre entführen will.
Wir hatten den Eindruck, dass beim Bau und
der Ausgestaltung des Walt Disney Studio Themenparks etwas weniger Feingefühl
auf Details gelegt wurde, als dies beim Disneyland Resort der Fall ist...
z.B. bei der Gestaltung der "Erlebniswarteschleifen" vor den
Attraktionen, der Gebäude an sich, oder der umgebenden Gartenarchitektur.
Da die Walt Disney Studios nicht einmal halb so groß sind
wie das Disneyland Resort und weniger als die Hälfte an Attraktionen
bietet, hatten wir bei Wartezeiten von 10-20Minuten binnen 6-7 Stunden
alles gesehen. Als Zugeständnis haben die Disney-Studio Macher, denen
dies offensichtlich nicht entgangen ist, die Möglichkeit geschaffen
ab 17.00Uhr ins Disneyland Resort zu wechseln.
Genau wie das Karussell Flying Carpets over Agrabah, ist auch die Show Animagique mit Mickey und Donald, der sich auf der Suche nach neuen Zeichentrickideen im Disney-Filmarchiv bedient, eher für die kleineren Besucher gedacht! Unseren größeren Kids hat die Vorstellung trotz fluoreszierender bonbonfarbener Schwarzlichtatmosphäre nicht so recht begeistert!
Mal abgesehen von der halbstündigen actionreichen Stunt Show Moteurs Action (... leidlich witzig die Statistenrolle freiwilliger Komparsen aus dem Publikum) und dem Aerosmith Rock'n Roller Coaster (... musikalischer Nebel-Wahnsinns-Achterbahnritt im Dunkeln! - ähnlich der Space Mountain Achterbahnfahrt)...


... konnten uns die weiteren Hauptattraktionen wie:
... nicht unbedingt begeistern! Zwei weitere Highlights fanden zumindestens Barbara und die Kids "ganz nett":
Dankbar
machten wir mit vielen anderen Besuchern Punkt 17.00Uhr von der Möglichkeit
Gebrauch ins Disneyland Resort wechseln zu können, wo wir bewusst
nur einzelne Hauptattraktionen von Discoveryland und Frontierland ansteuerten,
damit es anderntags gemeinsam mit Rabea noch was zu entdecken gab.
Frontierland
war mal wieder mittels Strohballen, jeder Menge Kürbisse und gruseliger
Dekoration stimmungsvoll auf Halloween getrimmt. Da aber einige der uns
bekannten Halloween-Events wie die Kürbiskünstler, das Halloween-Familien-Suchspiel,
oder die kleinen schaurigen Showeinlagen unter Einbeziehung der Besucher
fehlten, bzw. durch weniger prikkelnde ersetzt waren, kam irgendwie die
spezifische knisternde 99er Halloween-Atmösphäre nicht auf.
Marie war vom Look der Kids, die sich Schmink- und Haarstylistisch auf
Halloween hatten trimmen lassen, total fasziniert, weswegen sie die lange
Wartezeit in Kauf nahm und sich ihre Haare gruselig frisieren lies. Vom
Ergebnis war sie leider etwas enttäuscht. Angesichts der im Akkord
die Kids frisierenden fünf Disney Mitarbeiterinnen kommt ein kreativer
Lapsus halt schon mal vor ;-).
Zu
Beginn des zweiten Tages sah es wettertechnisch zunächst recht düster
aus, aber im Verlauf des Tages kam sogar die Sonne durch und wir konnten
trockenen Fußes durchs weitläufige Disneyland Resort Areal
streifen.
Gezielt steuerten wir die schon im vorletzten Jahr in unsere Hitliste
aufgenommenen Attraktionen an.
Marie musste nicht befürchten am Einlass der Achterbahnen "Indiana
Jones und der Tempel des Todes" und "Space Mountain" an
den geforderten 1,40cm Körpergröße zu scheitern.
Nachdem wir nun bereits dreimal in Disneyland waren und fast jeden Grashalm
kennen, obwohl es dennoch wieder viel Spaß gemacht hat, dürfte
es langfistig unser letzter Besuch gewesen sein.